Bis zu 3 Angebote von Immobilienmaklern vergleichen

Warum Compero.ch?

✓ Grösster Auftragsvermittler der Schweiz

✓ Über 36’000 erfolgreiche Projekte

Ihr Nutzen:

✓ Zeitersparnis: 1 Anfrage > 3 Angebote

✓ Bestes Angebot flexibel auswählen

Sie sind auf der sicheren Seite:

✓ 100% unverbindlich und kostenlos

✓ Auftragserteilung freiwillig

Der Verkauf/Kauf einer Immobilie soll gut geplant und dem richtigen Immobilienmakler abgewickelt werden. Mit Compero vergleichen Sie unverbindlich bis zu 3 Makler gleichzeitig und Sie erhalten einen transparenten Quervergleich der Marktkonditionen.

Um bspw. den Verkauf einer Immobilie möglichst reibungslos abzuwickeln, ist der Verkauf langfristig zu planen, d.h. mindestens 12 Monate vor dem voraussichtlichen Auszugstermin. Dabei ist es entscheidend den richtigen Makler mit der richtigen Erfahrung für Ihr Objekt zu finden.

In 3 Schritten zu Ihrer Immobilienmakler Offerte – So geht’s:

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1. Formular ausfüllen

Was, Wann, Wie, Wo? Definieren Sie die Eckdaten Ihres Projekts, damit Ihnen Immobilienmakler möglichst genau offerieren können.

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2. Bestes Angebot wählen

Sie erhalten bis zu 3 Angebote, welche Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen transparent vergleichen und auswählen können.

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3. Zeit und Geld gespart

Mit minimalem Zeitaufwand haben Sie das beste Angebot für Ihre Immobilie gefunden. So funktioniert effiziente Auftragserteilung heute.

Nachdem Sie das Formular ausgefüllt und abgesendet haben, wird Ihre Anfrage mehreren Immobilienmaklern anonymisiert weitervermittelt. Falls seitens des Immobilienmaklers Interesse zu Ihrer Anfrage besteht, werden Sie direkt vom Makler kontaktiert. Maximal 3 Immobilienmakler können Ihre Kontaktdaten einsehen. Unser Service bietet Ihnen somit die Möglichkeit unverbindlich Angebote von bis zu 3 Maklern bzgl. einem Immobilienverkauf/-kauf einzuholen. Vergleichen Sie die Angebote und entscheiden Sie sich für Ihre ideale Offerte!

Für folgende Immobilien Objekte können Sie Angebote von Immobilien Makler vergleichen

Wohnung

Haus

Immobilien Makler

Grundstück

Gewerbeimmobilie

kunde1

Dank Compero habe ich einen kompetenten Makler gefunden, der mir beim Verkauf meiner Immobilie hilft. Danke für die effiziente Vermittlung!
(Jan B. aus Zürich)

Umzug, Zügeln, Offerten

kunde2

Compero hat uns einen transparenten Vergleich von 3 Maklern ermöglicht.
Dem Verkauf unserer Wohnung steht nichts mehr im Weg. Merci Compero!
(Laura K. aus Thun)

Umzug, Zügeln, Offerten

kunde3

Für die Suche nach unserer Traumimmobilie setzen wir auf professionelle Hilfe. Dank Compero konnten wir einen Makler engagieren, der uns nun dabei unterstützt. Danke für die Top-Vermittlung!
(Michael S. aus Frauenfeld)

Umzug, Zügeln, Offerten

Was ist beim Immobilienverkauf zu beachten?

1. Verhandlungspreis ermitteln

Für den Start müssen Sie für Ihre Immobilie einen Verhandlungspreis ausmachen, der realistisch ist. Denn wenn Sie zu teuer ausschreiben, meldet sich möglicherweise niemand. Und preisen Sie das Objekt zu billig an, führen allenfalls unzählige Interessenten zu grossem Aufwand, aber keinem Erfolg.

Meist drängt sich daher eine aktuelle Schätzung auf, die Sie in der Regel für 1000 bis 1500 Franken erstellen lassen können. Ihre Hausbank bietet sie Ihnen möglicherweise etwas günstiger an als ein freier Immobilienschätzer – allerdings bewerten Banken auch oft etwas vorsichtiger.

Den genauen Kaufpreis bestimmt dann aber ohnehin die konkrete Marktsituation, sprich: Je mehr ernsthafte Interessenten Sie ansprechen, desto besser werden Sie verkaufen können.

2. Dokumentation gestalten

Erstellen Sie nun eine möglichst professionelle Verkaufsdokumentation, die Sie möglichen Käufern aushändigen. Folgende Informationen und Unterlagen sollten darin enthalten sein:

+ Verkaufsbedingungen
+ Grundriss
+ Baupläne
+ Zonenplan
+ Situationsplan
+ Fotos (Innen, Aussen, Grundstück, Umgebung)
+ Detaillierte Beschreibung des Objekts (inkl. Lage, Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, kulturelle Einrichtungen, Schulen)

3. Inserat platzieren

Sobald die Dokumentation steht, schalten Sie ein Inserat auf einer Immobilienplattform im Internet und allenfalls zusätzlich in einer Zeitung. Vor allem online ist es wichtig, dass Sie auch Fotos präsentieren, damit das Angebot heraussticht und die Betrachter sich selber ein erstes Bild machen können.

Bringt die Ausschreibung keinen Erfolg, denken Sie daran, das Inserat nicht ewig stehen zu lassen – das sieht schnell einmal nach einem «Ladenhüter» aus. Bleibt der Erfolg nach einem Monat aus, machen Sie mal Pause oder wechseln Sie das Immobilienportal und die Zeitung und gestalten Sie allenfalls das Inserat neu.

4. Besichtigung durchführen

Führen Sie potentielle Käufer jeweils einzeln durch Ihr Haus und planen Sie mindestens eine Stunde Zeit dafür ein. Bleiben danach mehrere Interessenten im Rennen, müssen Sie sich entscheiden.

Das höchste Angebot ist dabei natürlich ein gutes Argument. Überlegen Sie sich dennoch, wie wichtig Ihnen andere Kriterien sind. Vielleicht liegt es Ihnen ja am Herzen, dass im Haus, in dem Sie gross geworden sind, eher eine sympathische junge Familie Ihre Nachfolge antritt und nicht ein Meistbietender, mit dem Sie das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben.

5. Vertrag ausarbeiten

Steht der Käufer fest, muss eine Urkundsperson den Vertrag erstellen. Je nach Kanton ist dafür eine staatliche Stelle (Amtsnotariat oder -schreiberei) zuständig; wenn nicht, müssen Sie sich einen privaten Notar suchen. Dieser arbeitet den Vertrag nach Ihren Vorgaben aus und stellt Ihnen den Entwurf einige Tage vor dem Beurkundungstermin zu.

6. Kaufpreis sicherstellen

Besonders wichtig für Sie als Verkäufer ist es, dass der Käufer seine Zahlungsfähigkeit beweist. Normalerweise übergibt er Ihnen ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen einer Schweizer Bank. Sollten an die Zahlung Bedingungen geknüpft sein, sollten diese klar definiert sein. Akzeptabel ist etwa die Bedingung, dass der Eigentumsübergang im Grundbuch eingetragen worden ist oder dass bis zum Zahlungstermin ein Schuldbrief zur Kaufpreisfinanzierung errichtet werde.

Nicht akzeptieren sollte man ein Zahlungsversprechen mit der Voraussetzung, dass das Eigenkapital des Käufers (etwa aus der zweiten Säule) bei der finanzierenden Bank einbezahlt wurde. Denn so hat der Verkäufer keinen Einfluss darauf, ob er sein Geld erhält.

Falls kein solches Zahlungsversprechen erbracht werden kann, empfehlen Experten die Kaufpreiszahlung auf ein Sperrkonto des Notars vorzusehen – dann wartet der Notar mit der Eintragung ins Grundbuch, bis bezahlt wurde.

Geht auch das nicht, weil beispielsweise die Bezahlung erst eine Weile nach Eigentumsübergang fällig werden soll, kann man den Eintrag eines Verkäuferpfandrechts vertraglich vereinbaren. Das führt zwar zu weiteren Kosten, sichert aber den Kaufpreisanspruch ab, weil der Verkäufer die Verwertung des Grundstücks im Rahmen einer Betreibung verlangen könnte und so zu seinem Geld käme. Diese Sicherstellung empfiehlt sich auch zusätzlich zu einem Zahlungsversprechen der Bank. Und zwar ab dem Zeitpunkt, wenn die Bezahlung erst mehr als drei Monate nach Eigentumsübergang geschuldet ist. Grund: Ein Verkäuferpfandrecht kann auch nach Abschluss des Kaufvertrags und ohne Zustimmung des Käufers im Grundbuch eingetragen werden, jedoch nur innerhalb von drei Monaten nach dem Eigentumsübergang.

 

7. Mängel nicht verschweigen

Grössere Mängel sollten ausdrücklich erwähnt werden. Ansonsten könnte der Käufer später allenfalls eine Herabsetzung des Kaufpreises verlangen – mit der Begründung, er habe die Mängel nicht gekannt. Damit könnte er in besonderen Fällen sogar dann Erfolg haben, wenn sämtliche Garantierechte vertraglich ausgeschlossen wurden – wie es bei über fünfjährigen Objekten üblich ist. Denn nicht ausschliessen lässt sich die Garantie für Mängel, die der Verkäufer bewusst verschwiegen hat.

Ein Beispiel: Fragt Sie der Käufer, ob das Dach dicht ist, und Sie verlieren kein Wort über das Ihnen bekannte Feuchtigkeitsproblem, haften Sie trotz dem Garantieausschluss für diesen Mangel – vorausgesetzt, der Käufer kann es beweisen.

Gleiches gilt bei Zusicherungen über den Zustand des Objekts. Darunter fallen auch Zusicherungen in einer Verkehrswertschätzung, die dem Käufer übergeben wurde, oder solche, die der Makler gemacht hat – also keineswegs nur das, was ausdrücklich im Kaufvertrag erwähnt ist.

Haben Sie alle erwähnten Punkte befolgt, müsste der Deal klappen – Ihr Haus oder Ihre Wohnung gehört bald jemand anderem. Und Sie können sich neuen Projekten widmen, jetzt, da die Kinder ausgeflogen sind, Sie Ihren Arbeitsort wechseln oder ans Auswandern denken.

In der Regel sollte man die eigene Immobilie verkaufen, wenn persönliche Gründe (z.B. Umzug, Erbschaft, Scheidung, etc.) dafür sprechen. Wirtschaftlich gesehen ist ein Verkaufszeitpunkt günstig, wenn sich die Immobilienpreise auf einem „zyklischen Hoch“ befinden. Viele Experten gehen davon aus, dass das genau in diesem Jahr der Fall sein könnte, weil die Immobilienpreise 5 Jahre nacheinander stärker als Mieten und Lohnzuwächse gestiegen sind.

Klären Sie bereits vor Verkaufsstart, ob Sie nach Verkauf Ihrer Immobilie die Anschlussimmobilie mieten oder kaufen möchten. Beachten Sie dabei, dass im Falle einer vorzeitigen Kreditauflösung unter bestimmten Bedingungen eine Vorfälligkeitsentschädigung beim Immobilienverkauf anfallen kann.

Manche Besonderheiten ergeben sich bereits aus der Art zu verkaufenden Immobilie. Wenn Sie z.B. ein Einfamilienhaus verkaufen möchten, sollten Sie den Bodenrichtwert Ihres Grundstücks kennen, da Interessenten diesen bei der Höhe Ihres Kaufgebots berücksichtigen könnten. Möchten Sie ein Reihenhaus verkaufen, sollten Sie z.B. wissen, ob man das Dachgeschoss ausbauen kann, falls ein Kaufinteressent zusätzliche Wohnfläche benötigt.

Am meisten Besonderheiten sind beim Verkauf vermieteter Immobilien zu beachten, z.B. wenn Sie ein Mehrfamilienhaus oder eine Gewerbeeinheit verkaufen möchten, weil Kaufinteressenten eine Immobilie dann zusätzlich unter Ertragsgesichtspunkten und –potentialen bewerten.

In der Regel wird der Angebotspreis etwa 5% bis 8% über dem tatsächlich zu erwartenden Verkaufspreis angesetzt, um einen ausreichenden Spielraum für Preisverhandlungen zu haben. Es gibt aber auch andere Angebotsstrategien wie beispielsweise das Bieterverfahren, bei dem zunächst ein Mindestpreis festgesetzt wird.

Der Angebotspreis sollte nicht zu hoch festgesetzt werden, weil es sonst kaum Nachfrage oder Besichtigungswünsche gibt. Er sollte auch nicht zu niedrig angesetzt werden, weil Käufer in der Regel noch Preiszugeständnisse erwarten und ein zu niedrig festgesetzter Angebotspreis in der Praxis kaum noch erhöht werden kann.

Warum mit einem Makler zusammenarbeiten?

Warum sollten Sie sich nicht nur auf Ihre eigenen Fähigkeiten verlassen, immerhin handelt es sich um eine vielschichtige Herausforderung, mit der so mancher nur ein Mal im Leben konfrontiert ist und bei der es nicht zuletzt um hohe Beträge geht. Der Verkauf in Eigenregie verspricht verschiedene Vorteile: Viele Käufer suchen gezielt Objekte, die vom Eigentümer selbst verkauft werden, der Verkäufer behält die Kontrolle über den gesamten Verkaufsprozess und spart sich nicht zuletzt die Kosten, die die Mandatierung eines Maklers mit sich bringt.

Allerdings handelt es sich dabei um ein zweischneidiges Schwert, denn die vermeintlichen Vorteile können schnell ins Gegenteil umschlagen. Gewisse Käufer fokussieren gerade deshalb auf private Verkäufer, weil sie hoffen, so auf einen wenig versierten Verhandlungspartner zu treffen, der sein Objekt unter Wert abgibt; oder ein Eigentümer mit geringen Marktkenntnissen setzt den Verkaufspreis unrealistisch hoch an und verlängert damit den Prozess unnötig.

Solche Situationen führen häufig zu einem suboptimalen Ergebnis für die Verkäuferschaft, und es ist die Aufgabe des Maklers genau dies zu vermeiden. Es gilt, für ein Objekt in einer realistischen Zeitspanne einen möglichst hohen Preis zu erzielen.

Um dies zu erreichen, erbringen Makler umfangreiche Dienstleistungen, die von der Ausarbeitung einer Verkaufsdokumentation bis zur Begleitung der Vertragsparteien beim Notartermin und der Übergabe der Immobilie an den neuen Eigentümer reichen. Ein aussagekräftiges Verkaufsdossier umfasst neben Grundrissplänen auch aktuelle Bilder der Immobilie sowie eine Beschreibung ihrer unmittelbaren Umgebung. Ziel ist es, die Realität attraktiv darzustellen, so dass sich einerseits Interessenten angezogen fühlen und gleichzeitig nichts vorgetäuscht wird.

Informationen zu Maklerverträgen:

  • Maklerverträge können jederzeit widerrufen werden. Feste Laufzeiten oder Kündigungsfristen im Vertrag sind deshalb rechtlich unwirksam.
  • Im Maklervertrag sollte auf jeden Fall stehen, welcher Betrag bei Auflösung des Vertrags geschuldet ist. Meist sind es nur die Spesen, selten zusätzlich ein Honorar für den Aufwand.
  • Der Mindestverkaufspreis der Immobilie sollte ausdrücklich beziffert sein.
  • Die Provisionshöhe ist abhängig vom Objekt. In der Regel liegt sie zwischen 1,5 und 3% des erzielten Verkaufspreises.
  • Zur Zahlung fällig werden, sollte das Honorar erst nach Unterzeichnung des Verkaufsvertrags beim Notariat.
  • Achtung: Es gibt Verträge, nach denen der Makler das Honorar auch beansprucht, wenn der Käufer nicht von ihm vermittelt wurde. Es empfiehlt sich deshalb, den Vertrag so zu formulieren, dass die Provision nur geschuldet ist, wenn der Verkauf nachweislich aufgrund der Tätigkeit des Maklers zustande kommt. Oft wird nämlich der erste Kontakt zum Käufer über den Eigentümer selbst hergestellt. Das bedeutet: Keinen Vertrag unterzeichnen, der dem Makler exklusiv das Recht gibt die Liegenschaft zu verkaufen.
  • Im Vertrag mit dem Makler sollte man genau regeln, was zusätzlich zur Provision an Kosten hinzukommt. Tipp: Entweder dafür einen Fixpreis oder ein Kostendach festlegen. Und vereinbaren, dass weitere Auslagen (z.B. Zeitungsinserate) nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Auftraggeber getätigt werden.

Was ist beim Immobilienkauf zu beachten?

Sind Sie daran interessiert ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen? Die Investition in eine Liegenschaft Ihrer Wahl, ist eine ausserordentlich wichtige Entscheidung für Ihr Leben und sollte deshalb gut überlegt, bzw. geplant sein.

Bereits bei der Auswahl der Immobilie ist es essenziell folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Wie ist die Immobilie beschaffen?
  • Welche behördlichen Genehmigungen müssen noch eingeholt werden, respektive sind bereits erteilt?
  • Steht die Immobilie unter Denkmalschutz?
  • Erhalte ich überhaupt eine Baubewilligung?

Fundamental beim Hauskauf ist zu wissen was Ihnen gefällt und eben nicht gefällt. Viele Objekte zu besichtigen um sich Eindrücke aus verschiedenen Bereich zu verschaffen, ist daher die richtige Strategie um genau dies rauszufinden.  In der Praxis wechseln mehr benutzte Immobilien den Eigentümer als neu gebaut werden. Das liegt zum einen daran, dass der Kauf einer gebrauchten Immobilie zuerst günstiger ausfällt. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass ein Altbau Instand gehalten werden muss. Soll ein Objekt langfristig seinen Wert behalten oder ihn sogar steigern, dann sind regelmäßige Instandhaltungs-, Modernisierungs- und teilweise auch Sanierungsarbeiten zwingend notwendig.

Ein entscheidender Faktor beim Immobilienkauf stellt auch die Überprüfung des Objekts dar. Es sollte sichergestellt werden, dass die Immobilie tatsächlich in Ordnung und den Kaufpreis wert ist. Egal wie Sie sich entscheiden, eines sollten Sie beachten: Eine Immobilie ist ein langfristiges Unterfangen – egal ob Sie vermieten oder selbst bewohnen.

Stehen grössere Modernisierungs- und Renovierungsmassnahmen an, und wenn ja, in welchem Umfang?

Immobilien müssen ständig gepflegt und gewartet werden. Allfällige Instandhaltungs- oder gar Modernisierungsmassnahmen können ein günstig erstandenes Objekt sehr schnell in eine Kostenfalle verwandeln. Des Weiteren ist auch der Erhaltungszustand ein bedeutender Einflussfaktor bei der Erhebung des Immobilienwertes. Je besser Sie Bescheid wissen und dokumentieren können, umso leichter gelingt die Finanzierung.

Entspricht die Immobilie den den aktuellen Standards?

Falls ein künftiger Wiederverkauf in Frage kommt, ist die Sicherstellung einer guten Belüftung und Ausleuchtung äusserst wichtig um einen entsprechenden Erlös zu erzielen. Nicht umgesetzte aber notwendige Modernisierungsmassnahmen führen schnell zu einem Abschlag auf den Kaufpreis des Objekts oder senken die Höhe potentieller Mieterträge.

Erfüllt die Lage der Immobilie Ihre Bedürfnisse?

Wie ist die Infrastruktur? Wie sieht es mit der Verkehrsanbindung, Ihrem Arbeitsweg, dem Schulweg Ihrer Kinder, mit Einkaufsmöglichkeiten, generell mit der Lebensqualität aus? Machen Sie sich bereits vor der Besichtigung über die nähere Umgebung der Immobilie schlau. Erkunden Sie den Standort zu Fuss oder nutzen Sie online Dienste wie bspw. Google Maps.

Was sollte ich schon vor der Besichtigung wissen?

Lassen Sie sich nicht von Häusern täuschen, die auf den ersten Blick einwandfrei erscheinen. Als Laie nehmen Sie am besten einen Bauexperten zur Besichtigung mit. Holen Sie auch, wenn möglich, vorgängig Informationen zur Immobilie ein:

  • Bei der Gemeinde oder Anwohnern über die Geschichte des Hauses, über all­fällige frühere Eigentümer, über den Ver­käufer, Steuerfuss, 
Modalitäten der Gebäudeversicherung des jeweiligen Kantons.
  • Mit einem Experten: Verkaufsdokumentationen und Bebauungsplan/-reglement studieren
  • Beim Grundbuchamt: Eigentumsverhältnisse, Hypotheken, Belastungen, Einschätzung der Liegenschaft klären.

Wert der Liegenschaft

Seien Sie vorsichtig bei Schnäppchen-Hausern. Eine Rolex kostet auch nicht CHF 25.-. Bitten Sie die Bank oder einen entsprechenden Gutachter um eine Bewertung der Immobilie. Der bisher versicherte Wert stimmt nicht zwingend.

Vertragsklauseln beachten

  • Vorsicht bei Gewährleistungsausschluss für Mängel: Bei nicht ersichtlichen Mängeln kann das zu Problemen führen (arglistige Täuschung oder nicht?)
  • Grundstückgewinnsteuer, welche der Verkäufer bezahlt. Dies sollte vertraglich und durch eine Zahlung auf ein Sperrkonto gesichert werden.
  • Vorkaufsrecht: Vorverträge müssen öffentlich beurkundet werden, was kostenpflichtig ist.
  • Falls Mietverträge bestehen: sind allfällige Kündigen möglich/notwendig?

Tipps beim Immobilienkauf:

Sie sollten bereits vor der Verhandlung wissen wie viel Sie für die Liegenschaft bereit sind zu zahlen. Hierbei sollte jedoch nicht der Preis das ausschlaggebende Kriterium sein, ob der Kauf des Objekts in Frage kommt. Wichtig ist, dass die eigenen Bedürfnisse erfüllt werden.

Den Preis herunterhandeln bringt in den meisten Fällen nichts, vor allem nicht bei sehr begehrten Liegenschaften, da sich der Preis von allein bildet. Für eine Marktwert-Beurteilung macht es am meisten Sinn einen Immobilienmakler miteinzubeziehen.

Beim Verkaufsprozess zwischen Privatpersonen gibt es immer wieder «schwarze Schafe». Im Zweifelsfall professionelle Hilfe bei einer Bank oder einem Immobilienmakler holen.

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